KI
Automatisierung

KI-gestützte Baufortschritts- und Risikoanalyse via Messenger

Automatisierte Auswertung von Baustellenfotos zur Erkennung von Sicherheitsrisiken und Status-Tracking für die Geschäftsleitung.

Wann:
Oktober 2025
Wo:
Berlin
Ausgangslage

Ein mittelgrosser Sanierungsbetrieb trat mit dem Wunsch an mich heran, der Geschäftsführung einen tagesaktuellen Überblick über diverse Bauprojekte zu verschaffen. Die Herausforderung: Informationen flossen oft zu langsam und Sicherheitsrisiken wurden spät erkannt. Unser Ziel war eine Lösung, die maximale Transparenz schafft, ohne die Teams vor Ort mit neuen, komplizierten Tools zu belasten.

Vorgehen und Lösung

Ich setzte auf eine Automatisierung, die sich über einen simplen Messenger in den Alltag der Mitarbeiter einfügt. Und für die Geschäftsführung wurde ein übersichtliches Dashboard erstellt, was Probleme oder Sicherheitsrisiken sichtbar macht. Der Prozessablauf:

  • Input via Messenger: Die Mitarbeiter senden Fotos und kurze Infos einfach per Telegram ein (könnte auch über Whatsapp oder andere Messaging-Dienste realisiert werden).
  • KI-Bildanalyse: Die eingehenden Bilder werden über eine Schnittstelle zu OpenAI (Vision API) analysiert. Dabei prüft die KI das Bildmaterial anhand eines spezifisch definierten Kriterienkatalogs auf Baufortschritt und Sicherheitsrisiken (z. B. fehlende Signalisationen, lose Stromkabel, mangelnde Abstände) mit jeweiligem Scoring.
  • Strukturierte Datenverarbeitung: Die unstrukturierten Informationen aus den Fotos und Kommentaren werden von der KI in strukturierte Daten umgewandelt und automatisch in eine Google Sheets Datenbank geschrieben.
  • Dashboard & Visualisierung: Aus diesen Daten wird in Echtzeit ein Dashboard generiert, das der Geschäftsleitung den aktuellen Status jedes Projekts anzeigt und Risiken optisch hervorhebt.
  • Sofort-Alerts: Werden durch die KI offensichtliche oder kritische Risiken erkannt, löst die Automatisierung zusätzlich eine sofortige E-Mail-Warnung an die Verantwortlichen aus.

Der Prozess bzw. das Setup simplifiziert dargestellt:

Das Setup ist umgesetzt in Make.com als zentrales Automatisierungstool, welches Messaging, KI-Analyse und Sheets/Dashboard miteinander verbindet.

Das Ergebnis

Durch diesen schlanken Ansatz konnten wir insbesondere folgendes erreichen:

  • Echte Transparenz: Die Geschäftsleitung sieht den Status aller Projekte übersichtlich.
  • Mehr Sicherheit: Potentielle Sicherheitsrisiken werden deutlich schneller erkannt.
  • Flexibilität: Das Setup ist auf andere Messenger übertragbar und es kann nach und nach erweitert werden.
  • Wenig Mehraufwand: Mitarbeiter vor Ort haben kaum Mehraufwand durch das simple Reporting über Fotos.

Klingt interessant?

Für Fragen zu Details oder Interesse an einer ähnlichen Zusammenarbeit freue ich mich auf die Kontaktaufnahme und den gemeinsamen Austausch.
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